Impressionen von meinen Trauerfeiern

Eine Abschiedsfeier am Bach

Verabschiedung am Bach

 

Auf einer Wiese an einem Bach feierten wir ein letztes Fest für G. Es sollte bunt und fröhlich sein im Sinne der Verstorbenen.

Einige Erinnerungsgegenstände waren an der einen Uferseite aufgebaut, wo die Party stattfand. So war G. mitten unter uns - im Lachen und im Weinen.

Ein Steg führte ans andere Ufer, als Zeichen des Übergangs und der Verbindung beider Welten. Jeder konnte hinüber gehen, um sich persönlich und in aller Ruhe von G. zu verabschieden und dann ein paar Blütenblätter dem Bach zu übergeben.

Danach galt es, ganz bewusst wieder auf "unsere" Seite zurück zu kehren und das Leben zu feiern, das uns allen noch geschenkt ist. Denn: "The party must go on!"

 

Der Bach symbolisiert den Fluss des Lebens, den man nicht festhalten kann und der irgendwann ins große Meer einmündet.

Die Brücke verbindet Himmel und Erde, Diesseits und Jenseits, Leben und Tod, Sichtbares und Unsichtbares.

Was bleibt und trägt, ist die Liebe - der einzige Sinn! 

 

Ganz zum Schluss ließen wir noch einen Ballon steigen und sahen ihm nach, bis er in den Wolken verschwunden war. - 

"Flieg Seele, flieg! - Sei frei und leicht und weit!"

 

 

 

Eine Waldbestattung mit Picknick

 

Im schönen Trauerwald haben wir M. verabschiedet. Das, was an ihr sterblich war, haben wir in den Kreislauf der Natur gebettet. Dort wird mit der Zeit neues Leben entstehen…

In der Natur ist der Tod ein Teil des Lebens. Werden und Vergehen lösen sich ständig ab.

 

Wir haben M. für all die Liebe gedankt, die sie in diese Welt gebracht hat. Ihre Spuren werden niemals auslöschen und ihre Nachkommen tragen ihr Lebensfeuer weiter.

 

Anschließend lud ich zu einem kleinen Picknick am Grab ein. Wir teilten Brot und Wein, um uns zu stärken und im Sinne von M. das Leben zu feiern.

 

 

Steht nicht weinend an meinem Grab.

Ich bin nicht dort, ich bin nicht fort. 

Ich bin in tausend Winden, die weh’n. 

Ich bin im Glitzern der Sonne im Schnee.

Ich bin im Sonnenlicht auf reifem Korn.

Ich bin im sanften Regen im Herbst.

Ich bin im kreisenden Flug der Vögel.

Ich bin im Sternenlicht in der Nacht. 

Steht nicht weinend an meinem Grab. 

Ich bin nicht dort, ich bin nicht fort.“

 (Text der Indianer)

 

 

 

Ein Tierbegräbnis

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